Liebe Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde,
mit tiefer Trauer und großer Bestürzung habe ich am späten Freitagnachmittag während der Bundesversammlung des BDRG in Seligenstadt die Nachricht erhalten, dass unser von allen geschätzter ehemaliger Landesvorsitzender
Volker Rauber
im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Auch wenn sein Krankheitsverlauf diese traurige Nachricht leider erahnen ließ, erfüllt uns sein Tod mit großer Trauer.
Volker hat sich über viele Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlichem Engagement, großer Umsicht und der notwendigen Konsequenz in den Dienst der Rassegeflügelzucht gestellt. Er bekleidete zahlreiche verantwortungsvolle Ämter, darunter als Landesvorsitzender der Saarländischen Rassegeflügelzüchter, als Kreisvorsitzender der Rassegeflügelzüchter St. Wendel sowie als Ortsvorsitzender des Rassegeflügelzuchtvereins „Phönix“ Winterbach.
Mit Herzblut, Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz hat er diese Aufgaben geprägt und weit über organisatorische Belange hinaus gewirkt. Er war Ansprechpartner, Impulsgeber und vor allem ein Mensch, der Gemeinschaft und Zusammenhalt nicht nur eingefordert, sondern auch selbst vorgelebt hat.
Die Präsidentin des Bundes der Deutschen Rassegeflügelzüchter e.V., Ute Hudler, die Volker sehr geschätzt hat, würdigte ihn im Rahmen der Totenehrung der Bundesversammlung persönlich und zitierte dabei Immanuel Kant:
„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.“
Dem können wir uns nur anschließen.
Mit Volker verlieren wir einen hochgeschätzten Zuchtfreund, dessen Wirken und Persönlichkeit unvergessen bleiben werden.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Wir werden Volker Rauber ein ehrendes Andenken bewahren und ihn nicht vergessen.
Eine Kondolenzkarte geht im Namen des Landesvorstandes an die Angehörigen.
Thomas Braun
Landesvorsitzender der Saarländischen Rassegeflügelzüchter 1879 e.V.
